Ich habe mir lange darüber Gedanken gemacht, was alles in meinen persönlichen Jahresrückblick gehört, welche Alben mich überzeugt haben, welche Highlights ich erlebt habe. Mir fiel schnell auf, dass das gar nicht so einfach ist. Für mich gehören nicht nur Alben dazu, die dieses Jahr veröffentlicht wurden und mich überzeugen konnten, sondern ganze Bands die mir besonders dieses Jahr ans Herz gewachsen sind. Noch nie hab ich mich so viel mit der Musik beschäftigt und war auf so „vielen“ (für meine Verhältnisse) Konzerten wie in diesem Jahr.

Eine Liste mit meinen Top-10 für 2014 habe ich nicht, da ich mich trotz langem Überlegen einfach nicht festlegen konnte, welche Alben ich wie einstufen will und ob ich das überhaupt will. Aber dennoch gab es natürlich ein paar Highlights, die ich euch nicht vorenthalten will.

Mein absoluter Favorit im Jahr 2014 waren für mich eindeutig Being as an Ocean. Nicht nur das Album How We Both Wondrously Perish, (welches zwar ganz anders als das Alte, aber auf eine neue Art und Weise sehr gut ist) sondern auch die Liveaufritte konnten mich wirklich überzeugen und mitreißen. Dreimal hab ich die Band dieses Jahr live gesehen, alle drei Male im Exhaus in Trier und ich kann nur sagen, es war jedes Mal wirklich schön. Being As An Ocean stehen bei ihren Shows nicht einfach nur auf der Bühne als Band und spielen ihre Lieder. Die Band IST einfach die Show. Da ist es auch nicht selten, dass Sänger Joel über ganze Songs hinweg durch die Menge geht, sich zwischen seine Zuhörer stellt und sich am Ende der Show bei jedem einzelnen händeschüttelnd und umarmend bedankt. Und diese Dankbarkeit ist einfach so wahnsinnig ehrlich. Ehrlich, sympathisch und leidenschaftlich sind glaube ich die richtigen Adjektive die eine Band wie Being As An Ocean beschreiben.

Leider nicht live gesehen, aber dennoch überzeugen konnten mich Architects mit Lost Forever // Lost Together. Architects haben etwas Besonderes an sich, das mir von vornherein gut gefallen hat. Auch das neue Album hat mich diesbezüglich nicht enttäuscht. Im Gegenteil, es ist ein wirklich gutes Album, welches mir sofort im Ohr geblieben ist.

 

Wer mich kennt, weiß allerdings auch, dass ich ein Fan von ruhigeren Sachen bin.
Und auch hier gab es für mich einige Highlights.

Die Akustik EP The Thank You EP von Alcoa war eines davon. Der Defeater-Sänger beweist erneut, dass er mit Alcoa alles richtig gemacht hat und wirklich ein Talent für cleanen Gesang und ruhige Melodien hat.

Ebenfalls auf einer sehr hohen Gefühlsebene konnten Pianos Become The Teeth mit Keep You einfach nur emotional und musikalisch mitreißen und überzeugen.

Und auch Clouded von This Wild Life war für mich ein besonderes und liebevolles Akustik-Album, bei dem ich froh bin, es für mich gefunden zu haben.

 

Für mich ebenfalls erwähnenswerte Alben waren:
Marathonmann mit …und wir vergessen, was vor uns liegt,
Hundredth mit ihrer EP Resist, 
Climates mit Body Clocks,
The Ghost Inside mit Dear Youth,
und Promises Kept mit Crossroads.

Über den Autor

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email Adresse wird nicht veröffentlicht.