Heart For Core in Bad Breisig

Heart For Core

Immer schön, wenn kleineren Bands eine neue Bühne geboten wird! Das Heart For Core hat sich genau das zum Ziel gesetzt und feierte am 19.06.2015 in Bad Breisig Premiere.

Die Location, das Rasthaus B9, ist, wie der Name schon sagt direkt an der Bundesstraße B9 gelegen. Der große Vorteil dieses Standortes ist, dass weit und breit niemand von der lauten Musik gestört wird und es so nicht schlimm ist, wenn die letzte Band erst nach 0 Uhr fertig ist. Das Rasthaus ist ein kleiner aber feiner Club. Neben dem Bühnenraum ist noch ein weiterer Raum vorhanden, der aber nicht komplett vom Bühnenraum abgetrennt ist, wodurch man die Musik der spielenden Band auch von hier hören kann. Hier wurde das Merch der Bands verkauft und es gab einige Sitzgelegenheiten.

Als erste Band des Abends legten Trapped In Cold Season los. Der Modern Hardcore der Truppe aus Ilmenau kam gut an und auch der Einsatz der Band war nicht zu verachten. Leider schaffte die Band es noch nicht hundertprozentig, das Eis zu brechen, was sicher mehr an der Spielzeit als an der Musik lag. Überzeugt euch selbst:

Hierauf folgten die Belgier von Valley. Nach nur einer EP hat diese Band sich in der Region bereits einen ordentlichen Status erarbeitet. Die neue EP Eternity Is Love… präsentierte die Band nun live. Dadurch, dass Valley immer ihre atmosphärischen Glühlampen auf die Bühne stellen, wird bereits von vornherein deutlich gemacht, dass hier auch etwas melodischere Töne angeschlagen werden. So können Valley mit ihrem spannungsgeladenen Melodic Hardcore voll überzeugen. Die markante Stimme des Sängers und der gesamte Auftritt der Band runden die Show zu einem großen Ganzen ab, das viel Potenzial hat. Hört mal rein:

Promises Kept zeigten im Anschluss ihre Version von Melodic Hardcore. Die Band interpretiert ihn etwas treibender als Valley und auch das konnte überzeugen! Das Publikum wurde allein schon dadurch sehr stark eingebunden, dass mehr als die Hälfte der Bandmitglieder permanent vor der Bühne unterwegs war. Die Songs, die teilweise vom aktuellen Album Crossroads und teils von der kommenden EP stammten, gingen ordentlich nach vorn und vor allem das unveröffentlichte Shame blieb sofort im Ohr. Auch ließ sich die Band nicht davon beirren, dass einem der Gitarristen zwischenzeitlich der Gitarrengurt abriss. Das Album Crossroads könnt ihr hier hören:

Hart ging es weiter: World & Dreams legten astreinen Modern Hardcore vor, der vor allem durch die markanten Gitarrenmelodien Wiedererkennungswert hat. Auch hier merkte man dem Publikum die Begeisterung an. Als dann beim letzten Song vor der Bühne eine mit Mehl bestreute Trommel aufgebaut und von unten beleuchtet wurde, wusste noch niemand so genau, was das genau werden sollte. Als der Sänger der Band dann begann, darauf zu schlagen, wurde der Sinn schnell klar:

Photo by Philip Brooks

Photo by Philip Brooks

Einen Höreindruck findet ihr hier:

Zum Abschluss folgte dann ein weiteres Highlight: betray your idols! Es dürfte sich mittlerwieile herumgesprochen haben, dass byi live die Hütte abreißen und dieser Auftritt bildete da keine Ausnahme. Der mit Melodien angereicherte Hardcore der Band geht gut ins Ohr und animiert zum Mitmachen. Das Publikum gab ebenfalls nochmal alles (wobei sich der Autor dieses Textes ordentlich auf die Schnauze legte 😀 ) und belohnte sich und die Bands für einen gelungenen Auftritt am Ende eines gelungenen Abends. betray your idols könnt ihr hier auschecken:

Außerdem wurde der Auftritt der Band gefilmt:

Wir danken euch allen für das tolle Wochenende bei den Heart for Core Shows!Love/BTRY

Posted by betray your idols on Montag, 22. Juni 2015

 

 

Heart For Core, wir kommen wieder!

Über den Autor

Ich habe im Rock-/Metal-Bereich mittlerweile eigentlich alle Richtungen durch. Angefangen hat alles mit Linkin Park, AC/DC und The Offspring, dann kam die große Liebe System Of A Down. Das Interesse an der harten Musik wuchs immer mehr, genauso wie die Haare. Die Klamotten wurden schwarz, genauso wie der Metal. Ich hatte nie Probleme Dimmu Borgir und Steel Panther direkt nacheinander zu hören und konnte schon immer mit fast allem im harten Rock-Bereich etwas anfangen. Irgendwann mussten die Haare dann ab, die Klamotten wurden wieder bunter und der Musikgeschmack immer Hard-/Metalcore-lastiger. Heute höre ich zum Großteil Musik aus dieser Richtung, bin aber allem anderen gegenüber weiterhin sehr aufgeschlossen.

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