Giants – Break The Cycle

Giants

Wir wissen es alle: Briten sind einfach die Coolsten. Das gilt insbesondere in Sachen Musik. Man schaue sich nur die aktuelle Hardcore-Szene an: Briten, Briten soweit das Auge reicht.
Am 1. April wird ein neues britisches Hardcore/Punk-Baby geboren werden: Das Debütalbum „Break The Cycle“ von Giants. Ob dieses Debüt mit den in einem Atemzug genannten Bands wie Landscapes und More Than Life mithalten kann, könnt ihr genau hier lesen:

Ja.

Keine Sorge, das lasse ich nicht unkommentiert.

„Break The Cycle“ ist mit seinen 13 Tracks ziemlich reich bestückt. Auf Anhieb klingen die Songs relativ ähnlich. Ein erkennbarer Refrain, gerne mit Cleangesang, gebrüllte Strophen. Bei mehrmaligem Hören bleibt die Struktur natürlich gleich, die Unterschiede in den Tracks machen sich dann aber doch bemerkbar. Hier mal ein kleiner Breakdown, da ein bisschen mehr Gesang. Langweilig ist „Break The Cycle“ also schon mal nicht.

„Something’s got to be done“ bringen Giants den Hörern in „Our own enemy“ näher, in „Did it mean so much to you“ fragen sie, wo alles schief gegangen ist und im wohl bösesten Song, dem Titeltrack, mosern sie, dass einer alles abbekommt und keine Hoffnung auf Besserung besteht. Ob nun mit Gebrüll, Gesang, Groupshouts oder einfach mal einem hingerotzten „Bah“, Giants schaffen Abwechslung mit Wiedererkennungswert. Schnell entsteht ein Bild vom typischen Sound des Albums. Anspieltipps: „Did it mean so much to you“, „Resignation“ und „Evergreen“

Die fünf Briten aus Essex schaffen es auf „Break The Cycle“, vertraut zu klingen, obwohl sich nie aufklärt, woher diese Vertrautheit rührt. Eine leichte Inspiration von Rise Against, Bane und Bad Religion lässt sich nicht leugnen. Trotzdem sind Giants ganz sie selbst. Das Album steht für sich. Und das kann wohl nicht jedes Debüt von sich behaupten. Selbst wenn es aus Großbritannien kommt.

Giants – Break The Cycle
Bewertung8
8Gesamtwertung

Über den Autor

In der Schule konnte man mich mit der Analyse von Musik jagen. (An dieser Stelle ein großes "Dankeschön" an Herrn Opel und Herrn Arndt. Danke für's Miesmachen.) Mittlerweile habe ich aber doch gemerkt, wie viel Spaß man mit dem Hören, Analysieren und Bewerten von Musik haben kann. Von mir gibt's die komplette Bandbreite: Von Folk über Pop-Punk bis hin zu Metal und Hardcore.

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